Aktuelles

Diözesanversammlung 2022

Zur alljährlichen Diözesanversammlung hat sich die Katholische Landjugendbewegung Diözese Passau traditionell in der Landvolkshochschule in Niederalteich getroffen.

Freitagabend wurde mit dem Rechenschaftsbericht des Diözesanvorstandes gestartet, um den Vorsitzenden der KLJB-Kreisebenen sowie den Gästen die Veranstaltungen und Aktionen des vergangenen Jahres vorzustellen und Rückmeldungen zu bekommen. Anschließend wurde der Diözesanvorstand von der Versammlung entlastet. Thomas Steger, Geschäftsführer des Bischöflichen Jugendamtes, informierte über die Vor- und Nachteile der Gemeinnützigkeit. Außerdem berichteten Bundesseelsorgerin Carola Lutz und Maria Kölbl von der Katholischen Landvolkbewegung, dem Erwachsenenverband der KLJB. Den besinnlichen Abendausstieg gestaltete die Diözesanseelsorgerin Isabelle Jaufmann.

Am Samstagvormittag fand die Wahl der vier ehrenamtlichen Diözesanvorsitzenden statt. Mit Melanie Felixberger und Raphael Brandstetter (beide Kreis Rottal-Inn) hat der Wahlausschuss zwei hervorragende Kandidat*innen gefunden. Sie wurden mit absoluter Mehrheit in den Diözesanvorstand gewählt. Josef Hartl (Kreis Dingolfing-Landau) und Anna Lena Maier (Kreis Rottal-Inn) wurden als ehrenamtliche Diözesanvorsitzende für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Im Studienteil „Die radikale Rechte und die katholische Kirche“ thematisiert. Die Organisation übernahm die KLJB-Bildungsreferentin Viktoria Helmö, welche dafür Kai Kallbach von der Domberg Akademie in Freising als Referent gewinnen konnte.

Am Samstagabend wurden die ehrenamtlichen Diözesanvorsitzenden Maria Dorfberger und Christoph Meier aus ihren Ämtern verabschiedet. Der Gottesdienst wurde vom ehemaligen Diözesanseelsorger Michael Vogt zelebriert, der ebenfalls verabschiedet wurde. In Anlehnung an die diesjährige spirituelle Sommerreise der KLJB nach Italien bereiteten die Festgäste verschiedene Spiele vor, übergaben Geschenke und verlasen Laudationen.

Sonntagvormittag berichtete der ehrenamtliche Landesvorsitzende Stefan Gerstl von den Themen und Aktionen der KLJB Bayern, Simon Reisinger vom Förderverein der KLJB Passau sowie Philipp Schölzig vom Arbeitskreis Land der KLJB Passau. Markus Nagl, der KLJB-Vertreter im Bayerischen Bauernverband, informierte von der Arbeit des BBV. Anschließend wurde er in diesem Amt durch die Versammlungsteilnehmenden bestätigt.

Isabella Jaufmann und Viktoria Helmö gestalteten den Kreisaustausch, in dem sich die Kreise gegenseitig über die derzeitigen Situationen, Aktionen und Veranstaltungen informieren. Anhand dieses Austausches merkte man, dass KLJB vor Ort und in den Kreisen gelebt wird und die Motivation bei allen Beteiligten groß ist, anzupacken und das Land zu bewegen. Der Abschluss des Wochenendes erfolgte durch eine Reflexion und ein gemeinsames Mittagessen.

Die Teilnehmer*innen und der neue, voll besetzte Vorstand blicken positiv auf ein neues ereignisreiches Arbeitsjahr.


Fahrt zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin 2023

Im Januar ist es endlich wieder soweit und wir machen uns auf nach Berlin zur Internationalen Grünen Woche!

Von 19. bis 24. Januar 2023!

Lass dir diese einzigartige Fahrt nach zweijähriger Pause nicht entgehen und sei auch DU mit dabei!

Das endgültige Programm folgt bald!

Und hier gehts gleich zum Anmeldeformular!


Landwirtschaftliche Studienfahrt ins Allgäu

Mitte Juni waren 23 KLJBler*innen in den wunderschönen Regionen des Allgäus unterwegs. Im Rahmen der landwirtschaftlichen Studienfahrt, organisiert vom Arbeitskreis Land, konnten die Landjugendlichen die Landwirtschaft im Allgäu und die Bedeutung von Regionalität und Nachhaltigkeit bei sämtlichen Betriebsbesichtigungen kennenlernen.

Angefangen mit einem Reisesegen und einer Kennenlernrunde ging es zur ersten Station der Reise, dem Fendt Forum in Marktoberdorf. Danach ging es bei herrlichem Wetter weiter zu einem großen Gemüsebaubetrieb, der nach DEMETER Richtlinien Gemüse auf 7 Hektar Freiland und 2200 m2 Gewächshaus produziert. Am Abend machten wir dann eine Stadtführung in der einstigen Römerstadt und jetzt der größten Stadt des Allgäus: Kempten. So lernten wir einige Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Stadt kennen.

Am Samstag stand die Besichtigung des Milchhofs Lerf auf dem Programm. Der Familienbetrieb hält in einem großflächigen, hellen Außenklimastall mit Laufhof eine große Braunviehherde. Im Sommer grasen die Kühe täglich auf den Weiden, in den Wintermonaten werden die Tiere ausschließlich mit hofeigenem Heu gefüttert, weshalb die produzierte Bio-Milch auch die Bezeichnung „Heumilch“ trägt. Danach ging es weiter zu einer 125 – jährigen Sennerei nach Bremenried, welche noch zu den letzten „Originalsennereien“ zählt. Anschließend machten wir uns auf den Weg zur skywalk Naturerlebnisführung, bei der uns die wunderbare Natur nähergebracht und die Notwendigkeit, diese zu bewahren, verdeutlicht wurde. Der letzte Programmpunkt dieses Tages war der Besuch der Schaubrennerei Fink. Nach der Erläuterung des gesamten Herstellungsprozesses der Edelbrände, Liköre und Spirituosen durfte eine Kostprobe nicht fehlen.

Den letzten Tag der Studienreise begannen wir mit einer Führung durch das Schloss Neuschwanstein, welches von König Ludwig II. errichtet wurde. Nach all den vielen interessanten Führungen und jeder Menge Spaß ließen wir die gelungene Lehrfahrt 2022 ins idyllische Allgäu am See ausklingen.


Spirituelle Sommerreise nach Italien

Zu unserer spirituellen Sommerreise brachen wir von verschiedenen Orten unserer Diözese am
5. September sehr früh auf. Um 6.30 Uhr trafen sich die beiden Kleinbusse in Burghausen, wo unser Landjugendseelsorger der Reisegruppe den Pilgersegen spendete. Hiernach machten wir uns über den Brenner auf den Weg nach Italien. Gegen Abend erreichten wir unser erstes Reiseziel: Assisi. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, erkundeten wir an diesem ersten Abend die mittelalterliche Stadt.

Am nächsten Tag ging es früh los zu einer Wanderung auf den Monte Subasio. Der schwere Aufstieg wurde durch einen wunderschönen Panoramablick über Umbrien belohnt. Im Heiligtum Carceri, wo der Heilige Franziskus die Wundmale Jesu empfing, konnten wir die erhabene Ruhe dieses Ortes genießen. Am Nachmittag besuchten wir die Grabesbasilika des Heiligen und hatten anschließend Zeit zur freien Verfügung.

Am Mittwoch machten wir uns auf den Weg nach Rom. Auf der Strecke machten wir bei der Basilika Santa Maria delli Angeli in Portiunkula und am Lago di Bacciano zum Baden halt. Als wir am Abend Rom erreichten, lockte uns noch das Nachtleben von Trastevere.

Der Donnerstag stand zum großen Teil im Zeichen des Petersdoms. Nachdem wir den Tag mit der Messe in der Nähe des Petrusgrabes um 8.15 Uhr begonnen haben, führte uns zwar der Weg zuerst zur Lateranbasilika und dem Kolosseum, doch am Nachmittag schließlich besichtigten wir die größte Kirche der Welt von oben bis unten. Wir konnten mit einer Führung in den Ausgrabungen der Nekropole unterhalb des Doms ein ganz besonderes Highlight erleben. Im Anschluss durfte aber der Ausblick über die Dächer Roms von der Kuppe aus nicht fehlen. Den Tag ließen wir nach einem Eis an der Piazza Navona, dem Bestaunen des Pantheons und dem obligatorischen Münzwurf an der Fontana de Trevi ruhig an der Spanischen Treppe ausklingen.

An unserem letzten Tag in Rom zog es uns ans Meer. Auf dem Weg dorthin besichtigten wir noch die letzte Ruhestätte des Heiligen Paulus (Sankt Paul vor den Mauern) und den antiken Seehafen Roms (Ostia Antica).

Am Samstag verließen wir Rom in Richtung Parma. Als wir am Nachmittag unsere Zimmer bezogen hatten, erholten wir uns am Pool des Hotels. Gegen Abend feierten wir ebenfalls im Hotel den Sonntagvorabendgottesdienst, bevor wir in die Stadt aufbrachen. Hier nahmen wir unser Abendessen ein und konnten die quirlige Studentenstadt erleben.

Am Sonntag besuchten wir einen Hof, in welchem Parmesankäse hergestellt wird. Wir konnten die einzelnen Schritte der Herstellung verfolgen und durften im Anschluss die verschiedenen Reifestufen des Käses probieren. Von hieraus brachen wir nach Mailand auf. Nach der Besichtigung des beeindruckenden Mailänder Doms hatten wir Zeit zur freien Verfügung, um die Stadt der Mode und des AC Inter Mailand besser kennenzulernen. Vor unserem letzten gemeinsamen Abendessen hielt unser Reiseleiter Franz Neckermann eine Reflexionsrunde, in welcher wir die vergangene Woche Revue passieren ließen.

Am Montag machten wir uns über die Schweiz und dem Bodensee wieder auf in die Heimat, welche wir am Abend erreichten.


Diözesanversammlung 2021

Diözesanversammlung der KLJB Passau – Vorsitzende Anna Lena Meier neu gewählt

Zur alljährlichen Diözesanversammlung fande wir uns traditionell in der Landvolkshochschule in Niederalteich ein. Da die KLJB Passau Mitglied im Trägerverein der Landvolkshochschule ist, besteht ein langjähriges, kollegiales Verhältnis zwischen den beiden Akteuren.

Der erste Konferenzteil am Freitag mit Rechenschaftsbericht, Entlastung und allgemeinem Austausch wurde interessiert verfolgt. Bei dem anschließenden, spielerisch gestalteten Abend stellten die Referent*innen Anna Ruf und Jürgen Wurth, die dafür aus dem Schwäbischen angereist waren, das im nächsten Jahr in der Diözese Freiburg stattfindende KLJB-Bundestreffen vor. Die nieder- und oberbayerischen KLJBler*innen genossen die Info und den von den Referierenden mitgebrachten Wein.

An Samstag wurde gewählt: Nachdem Rücktritt von Theresa Hager aus dem Vorstandsteam wurde Anna Lena Meier (20) aus der Ortsgruppe Pfarrkirchen gewählt. Die Ergotherapeutin war bisher auch im KLJB Kreisteam Rottal-Inn engagiert.

Einen großen Teil des Wochenendes nahm der Bildungsteil ein. Der von Bildungsreferentin Viktoria Helmö organisierte Studienteil stand unter dem Motto „Our food – our future“. Die Referentin Tamara Horak führte durch das Programm, das die Themen kritischer Konsum, nachhaltige Lebensmittel und politische Regulierungen durch Lieferkettengesetze behandelte.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen am Sonntag blickten die Teilnehmer*innen und der neue, voll besetzte ehrenamtliche Vorstand frohgemut auf ein neues, ereignisreiches Arbeitsjahr.


71-Jahr-Feier / Jubiläumsschifffahrt

Das Schiff der Jugendarbeit fährt wieder los.

Wir feierten unser 71-jähriges Bestehen mit einer herrlichen Schifffahrt auf der Donau.

Warum diese unrunde Zahl? Der Grund dafür ist nicht schwer zu erraten. Nachdem das für letztes Jahr geplante Fest zum 70-jährigen Jubiläum coronabedingt zweimal verschoben werden musste, feierten wir in diesem Jahr unseren 71. Geburtstag.

Mehr als 400 Mitglieder, Mitarbeiter*innen und Ehrengäste fuhren dabei mit der MS Passau der Schifffahrtsgesellschaft Wurm & Noé nach Engelhartszell und retour. Insgesamt 23 KLJB Ortsgruppen waren an Bord. Sie kamen von Frohnstetten im Landkreis Deggendorf bis Unterneukirchen im Oberland nach Passau gereist, um an der Schifffahrt teilzunehmen.

Nachdem die Gäste in der Schlange am Eingang ausgeharrt hatten, bis das fleißige Helferteam „Meier-Huber-Eder“ alle auf 3G kontrolliert hatte, zelebrierte Diözesanlandjugendseelsorger Michael Vogt den Anfangsgottesdienst am Oberdeck bei Sonnenschein und kräftigem Wind.

Anschließend wurde zusammen gegessen und mit stimmungsvoller Begleitung der Reichertshamer Musikanten aus dem Rottal geplaudert und getanzt. Anerkennende Worte fanden Jugendpfarrer Wolfgang de Jong und der Geschäftsführer des Bischöflichen Jugendamtes Thomas Steger für die Arbeit der Landjugendbewegung in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Sie überbrachten ihre Glückwünsche nicht ohne einen wohlwollenden und belebenden Schuss Humor.

„Es geht wieder bergauf“ ließ KLJB Diözesanvorstand Josef Hartl (25) in seiner Ansprache verlauten. Er dankte allen Engagierten der Landjugend – nicht nur für Ihr beherztes Durchhalten bei den Einschränkungen, die pandemiebedingt in den letzten Monaten gemeistert werden mussten, sondern auch dafür, dass durch das Mitwirken von so vielen begeisterten jungen Menschen nun wieder das Leben in die KLJB Ortsgruppen in der gesamten Diözese Passau zurückkehren kann.

So war dieses Fest in doppelter Hinsicht ein Ausdruck der Freude. Zum einen war es eine nachgeholte Jubiläumsfeier zum 70sten, zum anderen ein Aufbruch und Neubeginn der lebendigen Jugendarbeit der KLJB Passau.


Landwirtschaftliche Studienfahrt – Slowenien

Eine gute Reise beginnt mit dem Reisesegen – dieser wurde uns nach einer kurzen Andacht mit Gebet und Liedern von unserem Seelsorger Michael Vogt gespendet.

Danach ging es mit einem kleinen Bus ab auf die Autobahn in Richtung Slowenien.

Dort angekommen standen bei herrlichem Wetter an vier Tagen einige interessante Besichtigungen unterschiedlichster Betriebe auf dem Programm:  Stadt Maribor, Hopfenbaubetrieb, Mikrobrauerei, Bierbrunnen, Landtechnikfirma SIP, Milchviehbetrieb, Stadtrundfahrt Ljubljana, Höhle von Postojna, Olivenölfabrik und die Fonda fish farm. Zum Abschluss stand am Sonntagvormittag der Besuch eines slowenischen landwirtschaftlichen Familienbetriebs mit Direktvermarktung an.

Die Verkostung der selbsterzeugten Produkte der Betriebe kam nie zu kurz! J

Mit einem Nachmittag am Bleder See mit Boot fahren, Stand Up paddling, schwimmen und jeder Menge Spaß endete eine schöne Studienfahrt 2021 in wunderschöne Regionen Sloweniens, die uns allen in guter Erinnerung bleiben wird!


„Olympia dahoam“

Liebe KLJBlerinnen und KLJBler,

macht mit bei unseren „Olympia-dahoam-Challenges“ :).

(und schickt uns dazu das ausgefüllte Anmeldeformular)

Wir freuen uns auf Euch!


Diözesanausschuss – KLJB goes Slowenien

Pünktlich zum Frühlingsbeginn begab sich die Katholische Landjugendbewegung Passau auf eine Reise nach Slowenien – natürlich digital. Unter dem Motto „KLJB goes Slowenien“ trafen sich die jungen Frauen und Männer aus der gesamten Diözese online zum alljährlichen Frühjahrs-Diözesanausschuss. Nachdem KLJB Diözesanvorstand Theresa Hager mit fröhlichem Elan die Sitzung eröffnet hatte, ging es erstmal zu den Finanzen. Der Haushaltsabschluss des letzten Jahres wurde vorgestellt und der Vorstand einstimmig entlastet. In das Amt der Finanzkommission, deren Aufgabe die jährliche Überprüfung der Buchungen ist, wurden anschließend Alexandra Schmid und Luzia Heeg gewählt.

Im Anschluss stellte Jannis Fughe aus Oldenburg mit einer vielseitigen Bildschirmpräsentation das Pendant zur KLJB auf Europaebene „mijarc-europe“ vor. Er lud alle Teilnehmer*innen ein, sich bei künftigen Aktionen – auch digital – mit Leuten aus ganz Europa zu interessanten Themen wie Gleichstellung, Ernährung, Fairer Handel etc. zu treffen und zu diskutieren. Beim Kreisaustausch wurde dann gesammelt, was die Gruppen vorhaben, wenn die Hygieneschutzmaßnahmen es wieder zulassen. Dabei wurde deutlich, wie viele Ideen nur darauf warten, nach Corona angepackt zu werden.

Nach der Mittagspause ging die Reise dann richtig los. Geführt von der Reiseleitung Viktoria Helmö (Bildungsreferentin) und Michael Vogt (Landjugendseelsorger) begaben sich die Teilnehmer*innen auf die digitale Fahrt nach Slowenien. Über eine Bildschirmpräsentation, die mit allen geteilt wurde, konnte man vieles über Land und Leute, Sport und Kulinarik, Politik und vieles mehr erfahren. Im Vorfeld wurden landestypische Spezialitäten an die „Mitreisenden“ verschickt, so dass diese die Fahrt sinnlich miterleben konnten.

Gut „heimgekehrt“ hörten die Teilnehmer*innen noch die Berichte vom KLJB-Landesverband, -bundesverband und vom BDKJ Passau. Die Zeit verging wie im Flug und am Nachmittag ging die Reise wieder zu Ende. Auch wenn sich alle nach einem Wiedersehen in Präsenz sehnen, freuten sich die KLJBler*innen über den gelungenen digitalen Diözesanausschuss des Verbandes.

Nach dem obligatorischen Gruppen-Bildschirmfoto schloss Maria Dorfberger (Diözesanvorstand) die Versammlung. Und wer bleiben wollte, blieb noch sitzen auf einen „digitalen Ratsch“.


Unsere erste Digitale Diözesanversammlung 🙂

Mitbestimmen, Diskutieren, Fröhlich sein: Alles online!

Digitale Diözesanversammlung der KLJB Passau ist ein voller Erfolg

Vergangenen Samstag tagte der Diözesanverband der Katholischen Landjugend Passau online. Die Diözesanversammlung, die das größte beschlussfassende Gremium des Verbandes ist, wurde erstmals digital durchgeführt – mit vollem Programm.

Freilich ist es schöner, die bekannten Verbandskolleginnen und -kollegen analog zu treffen.

Freilich entwickeln sich Gespräche anders, wenn man sich gegenübersteht.

Und freilich ist es stimmungsvoller, wenn man nach einer geglückten Wahl mit dem neuen Vorstand auf die zukünftige Arbeit mit einem Glas Sekt anstoßen kann.

Aber wenn das alles aktuell aufgrund der bestehenden Coronamaßnahmen nicht möglich ist, stellt die KLJB die Hebel auf „digital“ und es wird online diskutiert, abgestimmt und sogar gefeiert.

Und wenn aktuell der Schutz von vielen Menschen vor einer Ansteckung im Vordergrund steht, bringen die KLJBlerinnen und KLJBler ihre Arbeit für die Jugend auf dem Land auch digital voran.

So wurden Bildschirme aufgestellt, Kabel verlegt und die nötige Technik für ein „Sendestudio“ in der Landvolkshochschule in Niederalteich eingerichtet, in der der KLJB-Vorstand mit ausreichend Abstand die Konferenz leitete. Anschließend reflektierten die Delegierten anhand des Rechenschaftsberichts die Aktivitäten des letzten Jahres und entlasteten die Diözesanvorstände. Die folgende Neuwahl der Vorstandschaft brachte, dass die bisherigen ehrenamtlichen Vorstände Theresa Hager (24), Josef Hartl (24) und Christoph Meier (25) wiedergewählt wurden. Neu ins Team wurde Maria Dorfberger (26) aus Altersham (Kreis Rottal-Inn) gewählt. Ein virtuelles Anstoßen zur Beglückwünschung der Neugewählten durfte dabei nicht fehlen.

Nach dem Bericht von unterschiedlichen Partnerverbänden und Kooperationspartnern konnten sich die KLJB-Kreisteams mit Hilfe digitaler Tools über ihre Arbeit austauschen. Zum Ende der Veranstaltung und zum Abschied von Julia Bopp (25), die nach vier Jahren engagierter Leitungsarbeit aus dem Vorstandteam ausschied, gestalteten der Diözesan-Landjugendseelsorger Michael Vogt zusammen mit den Kreis-Landjugendseelsorgern Nikolaus Pfeiffer und Klaus Berger einen digitalen Gottesdienst, den die Teilnehmer*innen an ihren Bildschirmen mitfeiern konnten.

Stimmungsvoll und voller guter Laune bildete ein mit allen Teilnehmer*innen geteilter Film den rührenden Abschluss der Veranstaltung, bei dem Wegbegleiter von ehemaligen Ortsgruppenkolleg*innen bis zu Bischof Stefan Oster einen Abschiedsgruß an das scheidende Vorstandsmitglied Julia Bopp richteten.

Gestärkt durch das gute Gelingen der ersten digital durchgeführten Diözesanversammlung startete der Verband in das nächste Arbeitsjahr. Ob digital oder analog – auf jeden Fall wird die KLJB auch weiterhin voller Elan das Land bewegen.


Westafrika zu Gast im Bistum Passau

Im Rahmen der Aktion „Westafrika zu Gast im Bistum Passau“ veranstalten wir eine Podiumsdiskussion, wo ihr in Austausch kommen könnt mit engagierten Personen aus der Region Westafrika.

Wir beginnen mit einem Gottesdienst in St. Paul um 9.00 Uhr.

Anmeldungen bitte beim Landjugendseelsorger Michael Vogt: michael.vogt@bistum-passau.de


Diözesanausschuss in Gern – Endlich treffen wir uns wieder 🙂

Nach langen Wochen, in denen man sich nicht treffen konnte, tagte der Diözesanverband mit den Kreisvertretungen und Gästen bei seinem Diözesanausschuss im Pfarrsaal in Gern.

Die Teilnehmer*innen des eintägigen Diözesanausschusses freuten sich sehr, endlich die bekannten – und neuen – Gesichter wiederzusehen, natürlich mit dem einzuhaltenden Mindestabstand und unter Beachtung der geltenden Hygienebestimmungen.

Am Vormittag wurden beim ersten Teil der Konferenz der Haushaltsabschuss für das letzte Jahr vom Verband abgesegnet und die Vorstandschaft diesbezüglich entlastet. Ebenso wurde der Haushaltsansatz für das laufende Jahr als gut empfunden und verabschiedet. Anschließend freuten sich vier der KLJB-Mitglieder über ihre Wahl in das Amt des Wahlausschusses. Dieser hat in den kommenden zwei Jahren die Aufgabe, geeignete Kandidat*innen für die Ämter des Diözesanvorstandes zu suchen.

Ausgestattet mit Mund-Nasen-Masken ging es nach der Mittagspause zu einer interessanten Führung durch die Gerner Schlossökonomie. Dabei waren die gotischen Gebäude und die schön angelegten Parkanlagen von Gern zu sehen, worüber Werner Nagl vom Verein Rottaler Museumsstraße kraftvoll berichtete.

Nach diesen kulturellen Eindrücken startete der zweite Teil des Diözesanausschusses, wobei sich die KLJB-Kreisverantwortlichen zum Austausch einfanden. Im Vordergrund standen dabei der Umgang mit den Auswirkungen der Coronapandemie auf die örtliche Jugendarbeit.

Nach einem aufgrund Mindestabstand sehr lange gezogenem Gruppenfoto verabschiedeten sich die Teilnehmer*innen voneinander. „Wir hoffen, dass wir auch unsere Diözesanversammlung im Herbst als Präsenzveranstaltung durchführen können. Und wir freuen uns schon sehr darauf“, sagte Diözesanvorstand Christoph Meier.

Bei strahlendem Sommerwetter fuhren alle teils per Auto, teils per Fahrrad nach Hause – gestärkt durch die persönlichen Begegnungen des Tages.